Bärentraubenblätter

Darreichungsform

Teepulver

Art der Anwendung

Zur Bereitung eines Teeaufgusses.

Anwendungsgebiete

Zur Unterstützung bei der Therapie von Blasen- und Nierenbeckenkatarrhen.

Nebenwirkungen

Bei Magenempfindlichkeit und bei Kindern können Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Bärentraubenblätterzubereitungen sollen nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines sauren Harns führen.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung

Ein knapper Teelöffel voll (ca. 2 g) Bärentraubenblätterpulver wird mit Wasser (ca. 150 ml) 15 Minuten lang gekocht und durch ein Kaffeefilter gegeben. Der Tee kann auch durch Ansetzen mit kaltem Wasser und mehrstündiges Ziehen bereitet werden. Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich 1 Tasse getrunken.

Hinweis

Durch reichlich pflanzliche Nahrung soll dafür Sorge getragen werden, daß ein alkalischer Harn gebildet wird. Die zusätzliche Einnahme von Natriumhydrogencarbonat ist möglich.

Dauer der Anwendung

Tee aus Bärentraubenblättern soll ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht langfristig angewendet werden.